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	<title>Haushalt Archive - Annis bunte Wissenschaft</title>
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		<title>Wie bedenklich ist Melamin?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ann-Kathrin Ortmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 11:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag geht es um Melamin – ein Material, das in vielen Produkten für die Kleinen verwendet wird. Doch was ist Melamin genau? Und warum wurde Melamin 2023 als einen besonders besorgniserregenden Stoff (SVHC) eingestuft? Was sind Melaminharze Melaminharze sind Kunstharze, die aufgrund ihrer Bruchsicherheit und Hitzebeständigkeit häufig zur Herstellung von Camping- oder Kindergeschirr verwendet werden. Diese Melaminharze sind Polymere, die auf den Verbindungen Melamin und Formaldehyd basieren. Melaminharze können bei Berührung mit Säuren aus Obst und Gemüse oder beim Erhitzen über 70 °C, beispielsweise bei heißem Tee, Kaffee oder Premilch, erhebliche Mengen an Formaldehyd und Melamin an die Lebensmittel abgeben. Quelle Formaldehyd gilt als krebserregend Formaldehyd, eine Chemikalie mit breiter Anwendung in Industrie und Alltag, ist aufgrund seiner krebserregenden Eigenschaften in den Fokus gerückt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Formaldehyd als krebserregend für den Menschen eingestuft, was bedeutet, dass bei langfristiger und hochkonzentrierter Exposition ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen besteht. Formaldehyd fällt unter die Kategorie der sogenannten CMR-Stoffe (krebserzeugend, mutagen oder reproduktionstoxisch). Diese Klassifizierung weist darauf hin, dass Formaldehyd nicht nur krebserregend, sondern auch potenziell genetisch schädlich oder fortpflanzungstoxisch sein kann. Quelle Ein relevanter Aspekt in diesem Kontext ist die Verwendung von Melaminprodukten. Beim Erhitzen dieser Produkte über 70 °C oder beim Kontakt mit Säuren aus Obst oder Gemüse können geringe Mengen Formaldehyd freigesetzt werden. Daher ist es ratsam, Melaminprodukte mit Vorsicht zu verwenden und die Sicherheitsrichtlinien zu befolgen, insbesondere im Umgang mit heißen Lebensmitteln. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um potenzielle Gesundheitsrisiken zu minimieren und eine sichere Verwendung zu gewährleisten. Melamin und seine Einstufung als SVHC 2019 untersuchte das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) die potenziellen gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit der Verwendung von Geschirr aus Melamin-Formaldehyd-Harz (MFH), insbesondere solchen, das als &#8222;Bambusware&#8220; vermarktet wird. Diese Produkte werden oft für Mehrweg-&#8222;Coffee to go&#8220;-Becher, Kindertassen und -schalen verwendet. Die Untersuchung konzentrierte sich darauf, ob die regelmäßige Verwendung dieser Geschirrart, insbesondere mit heißen Flüssigkeiten wie Kaffee, Tee oder Brei, gesundheitliche Risiken birgt. Sie kommen zum Ergebnis: &#8222;Melamin kann bei dauerhafter Aufnahme in hohen Mengen Harnwegssteine und Nierenschäden verursachen&#8220; und &#8222;Langzeit-Tierversuche mit Nagern haben auf Blasensteinbildung, Blasenkrebs und Nierenschäden durch Melamin hingewiesen. Diese Ergebnisse betonen die potenziellen Risiken, die mit der langfristigen Exposition gegenüber Melamin verbunden sein könnten.&#8220; Quelle Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat daher Melamin Anfang 2023 als besonders besorgniserregenden Stoff (engl. Substance of very high concern, SVHC) eingestuft. Wenn ein Stoff in die SVHC-Liste aufgenommen wird, bedeutet dies, dass er als besonders besorgniserregend für die Gesundheit des Menschen oder die Umwelt eingestuft wurde. Solche Stoffe können erhebliche Gefahren darstellen. Quelle Aber: Die Aufnahme bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Verwendung dieses Stoffs verboten ist. Die Einstufung als &#8222;Substanz von sehr hoher Sorge&#8220; ermöglicht es vielmehr, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Verwendung sicher erfolgt oder bestimmte Beschränkungen und Anforderungen für die Verwendung festgelegt werden. Du bist unsicher, ob dein Geschirr Melamin enthält? Ob Geschirr oder Küchenutensilien aus Melamin-Formaldehyd-Harzen bestehen, erkennt man leider nur an einem bisher freiwilligen Hinweis der Hersteller. Häufig fehlt die Kennzeichnung für eine sachgemäße Verwendung oder sie ist schlecht lesbar. Am besten Produktbeschreibungen online auf der Herstellerseite überprüfen oder direkt beim Hersteller anfragen, ob es Infos zur Materialzusammensetzung gibt. Fazit Die Verwendung von Geschirr aus Melaminharzen erfordert besondere Aufmerksamkeit aufgrund der SVHC-Einstufung, der potenziellen Freisetzung von Formaldehyd und Melamin bei Erhitzung oder Kontakt mit Säuren sowie der damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Vorsichtsmaßnahmen: Alternativen: Es gibt sicherere Alternativen zu Melaminharzgeschirr, wie z.B. Geschirr aus Glas, Edelstahl, Emaille oder anderen Keramiken. Diese Materialien sind weniger anfällig für gesundheitliche Bedenken und bieten umweltfreundlichere Optionen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://annisbuntewissenschaft.de/2023/11/16/wie-bedenklich-ist-melamin/">Wie bedenklich ist Melamin?</a> erschien zuerst auf <a href="https://annisbuntewissenschaft.de">Annis bunte Wissenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Beitrag geht es um Melamin – ein Material, das in vielen Produkten für die Kleinen verwendet wird. Doch was ist Melamin genau? Und warum wurde Melamin 2023 als einen besonders besorgniserregenden Stoff (SVHC) eingestuft?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Melaminharze</h2>



<p>Melaminharze sind Kunstharze, die aufgrund ihrer Bruchsicherheit und Hitzebeständigkeit häufig zur Herstellung von Camping- oder Kindergeschirr verwendet werden. </p>



<p>Diese <strong>Melaminharze</strong> sind Polymere, die auf den Verbindungen Melamin und Formaldehyd basieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="993" height="684" src="https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2023/11/image-1.png" alt="" class="wp-image-36265" srcset="https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2023/11/image-1.png 993w, https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2023/11/image-1-300x207.png 300w, https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2023/11/image-1-768x529.png 768w, https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2023/11/image-1-400x276.png 400w" sizes="(max-width: 993px) 100vw, 993px" /></figure>



<p>Melaminharze können bei <strong>Berührung mit Säuren</strong> aus Obst und Gemüse oder beim <strong>Erhitzen über 70 °C</strong>, beispielsweise bei heißem Tee, Kaffee oder Premilch, erhebliche Mengen an Formaldehyd und Melamin an die Lebensmittel abgeben. <a href="http://DOI 10.17590/20191121-072641" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Formaldehyd gilt als krebserregend</h3>



<p>Formaldehyd, eine Chemikalie mit breiter Anwendung in Industrie und Alltag, ist aufgrund seiner krebserregenden Eigenschaften in den Fokus gerückt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Formaldehyd als krebserregend für den Menschen eingestuft, was bedeutet, dass bei langfristiger und hochkonzentrierter Exposition ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen besteht.</p>



<p>Formaldehyd fällt unter die Kategorie der sogenannten CMR-Stoffe (krebserzeugend, mutagen oder reproduktionstoxisch). Diese Klassifizierung weist darauf hin, dass Formaldehyd nicht nur krebserregend, sondern auch potenziell genetisch schädlich oder fortpflanzungstoxisch sein kann. <a href="https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3517" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a></p>



<p>Ein relevanter Aspekt in diesem Kontext ist die Verwendung von Melaminprodukten. Beim Erhitzen dieser Produkte über 70 °C oder beim Kontakt mit Säuren aus Obst oder Gemüse können geringe Mengen Formaldehyd freigesetzt werden. Daher ist es ratsam, Melaminprodukte mit Vorsicht zu verwenden und die Sicherheitsrichtlinien zu befolgen, insbesondere im Umgang mit heißen Lebensmitteln. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um potenzielle Gesundheitsrisiken zu minimieren und eine sichere Verwendung zu gewährleisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Melamin und seine Einstufung als SVHC</strong></h3>



<p>2019 untersuchte das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung)  die potenziellen gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit der Verwendung von Geschirr aus Melamin-Formaldehyd-Harz (MFH), insbesondere solchen, das als &#8222;Bambusware&#8220; vermarktet wird. Diese Produkte werden oft für Mehrweg-&#8222;Coffee to go&#8220;-Becher, Kindertassen und -schalen verwendet.</p>



<p>Die Untersuchung konzentrierte sich darauf, ob die regelmäßige Verwendung dieser Geschirrart, insbesondere mit heißen Flüssigkeiten wie Kaffee, Tee oder Brei, gesundheitliche Risiken birgt. </p>



<p>Sie kommen zum Ergebnis: &#8222;Melamin kann bei dauerhafter Aufnahme in hohen Mengen Harnwegssteine und Nierenschäden verursachen&#8220; und &#8222;Langzeit-Tierversuche mit Nagern haben auf Blasensteinbildung, Blasenkrebs und Nierenschäden durch Melamin hingewiesen. Diese Ergebnisse betonen die potenziellen Risiken, die mit der langfristigen Exposition gegenüber Melamin verbunden sein könnten.&#8220; <a href="https://www.bfr.bund.de/cm/343/gefaesse-aus-melamin-formaldehyd-harz.pdf">Quelle</a></p>



<p>Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat daher Melamin Anfang 2023 als besonders besorgniserregenden Stoff (engl. Substance of very high concern, SVHC) eingestuft. Wenn ein Stoff in die SVHC-Liste aufgenommen wird, bedeutet dies, dass er als besonders besorgniserregend für die Gesundheit des Menschen oder die Umwelt eingestuft wurde. Solche Stoffe können erhebliche Gefahren darstellen. <a href="https://echa.europa.eu/de/candidate-list-table" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a></p>



<p>Aber: Die Aufnahme bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Verwendung dieses Stoffs verboten ist. Die Einstufung als &#8222;Substanz von sehr hoher Sorge&#8220; ermöglicht es vielmehr, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Verwendung sicher erfolgt oder bestimmte Beschränkungen und Anforderungen für die Verwendung festgelegt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Du bist unsicher, ob dein Geschirr Melamin enthält?</strong></h2>



<p>Ob Geschirr oder Küchenutensilien aus Melamin-Formaldehyd-Harzen bestehen, erkennt man leider nur an einem bisher freiwilligen Hinweis der Hersteller.</p>



<p>Häufig fehlt die Kennzeichnung für eine sachgemäße Verwendung oder sie ist schlecht lesbar.</p>



<p>Am besten Produktbeschreibungen online auf der Herstellerseite überprüfen oder direkt beim Hersteller anfragen, ob es Infos zur Materialzusammensetzung gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Verwendung von Geschirr aus Melaminharzen erfordert besondere Aufmerksamkeit aufgrund der SVHC-Einstufung, der potenziellen Freisetzung von Formaldehyd und Melamin bei Erhitzung oder Kontakt mit Säuren sowie der damit verbundenen Gesundheitsrisiken. </p>



<p><strong>Vorsichtsmaßnahmen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beim Erhitzen von Melaminprodukten über 70 °C oder dem Kontakt mit säurehaltigen Lebensmitteln ist Vorsicht geboten.</li>



<li>Langfristige Nutzung von Melaminharzgeschirr sollte vermieden werden, insbesondere bei heißen Flüssigkeiten oder sauren Speisen.</li>
</ul>



<p><strong>Alternativen:</strong> Es gibt sicherere Alternativen zu Melaminharzgeschirr, wie z.B. Geschirr aus Glas, Edelstahl, Emaille oder anderen Keramiken. Diese Materialien sind weniger anfällig für gesundheitliche Bedenken und bieten umweltfreundlichere Optionen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://annisbuntewissenschaft.de/2023/11/16/wie-bedenklich-ist-melamin/">Wie bedenklich ist Melamin?</a> erschien zuerst auf <a href="https://annisbuntewissenschaft.de">Annis bunte Wissenschaft</a>.</p>
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		<title>Wie bedenklich ist Teflon</title>
		<link>https://annisbuntewissenschaft.de/2021/02/08/wie-gefaehrlich-ist-teflon/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ann-Kathrin Ortmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2021 18:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teflon ist allgegenwärtig. Es dient als Antihaftbeschichtung auf Pfannen oder lässt unsere Regenkleidung Wasserundurchlässig werden. Dich was ist eigentlich Teflon, und wie schädlich ist es wirklich? Die Geschichte des Teflon Teflon ist der Handelsname für den Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE). Das weiße Pulver wurde 1938 zufällig von dem Chemiker Roy Plunkett entdeckt, als er einen Kühlapparat entwickeln wollte. Vor genau 80 Jahren, am 4. Februar 1941 erhielt er dafür das Patent US 2230654 A. Sein früherer Arbeitgeber, die Chemiefirma DuPont (inzwischen Chemours), vertreibt bis heute dieses Material. Die Wissenschaftler wussten zuerst gar nicht, was sie mit dem neu entdeckten Stoff anstellen sollten, da der neue Kunststoff sehr viele ungewöhnliche Eigenschaften hatte: Nicht brennbar, sehr reaktionsträge, äußerst beständig und mit einem sehr geringen Reibungskoeffizienten. Alles perlt an ihm ab. Von der Idee einer Pfannenbeschichtungen waren sie noch weit entfernt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde als Korrosionsschutz für Atombomben verwendet. Auf die Idee, PTFE als Antihaftbeschichtung für Pfannen zu benutzen, kam 1954 Colette Grégoire. Angeblich kam ihr die Idee, als ihr Mann Marc Grégoire damit seine Angelschnur beschichtete, um sie besser entwirren zu können. Und so erhielten die beiden das entsprechende Patent und gründeten die Firma Tefal. Heute wird Teflon nicht nur als Antihaftbeschichtung von Pfannen und Töpfen eingesetzt, es findet auch Einsatz z.B. in der Raumfahrt als Hitzeschutz für Kabel und Raumanzüge oder als Grundstoff der Gore-Tex-Membranen, die für Outdoor-Bekleidung verwendet werden. Auch in Kleidungsstücken, Dichtungen, Medizintechnik wie Implantaten, Brillengläsern, in Raumfahrzeugen, auf Gitarrensaiten und in Mikrochips steckt Teflon heutzutage. Was ist Teflon Polytetrafluorethylen (PTFE, Teflon) ist ein unverzweigtes, linear aufgebautes, teilkristallines&#160;Polymer&#160;aus&#160;Fluor&#160;und&#160;Kohlenstoff (Bild 1).&#160; PTFE ist ein außerordentlich chemikalienfester und temperaturbeständiger Thermoplast (Kunststoff), der durch Polymerisation von Tetrafluorethylen erhalten wird. Die wasser- und fettabweisenden Eigenschaften verhindern z. B. ein Anhaften von Lebensmitteln, die in mit PTFE beschichtetem Kochgeschirr erhitzt werden. Wie schädlich ist Teflon Toxizität PTFE (Teflon) ist nur dann bedenklich, wenn es unsachgemäß verwendet wird. Es ist bei niedrigeren Temperaturen zwar stabil und ungiftig, beginnt sich jedoch ab einer Temperatur von etwa 360 °C merklich zu zersetzen (Pyrolyse). Dabei entstehen giftige gasförmige Zersetzungsprodukte (COF2), welche beim Menschen zu grippeähnlichen Symptomen führen können (Bild 2). Das sagt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR): Mit PTFE beschichtetes Geschirr sollte nicht überhitzt werden, weil es dabei (ab ca. 360 °C) zu einer beginnenden Zersetzung des Polymers kommen kann, bei der &#8211; ohne Rauchentwicklung &#8211; giftige Substanzen an die Umgebungsluft abgegeben werden. Mit PTFE beschichtetes Geschirr sollte daher nie ohne Inhalt hoch erhitzt werden. Besondere Vorsicht ist bei Induktions- und Gasherden geboten, da hier eine sehr schnelle Erhitzung stattfinden kann. Quelle: BFR &#8211; Ausgewählte Fragen und Antworten zu Geschirr mit Antihaftbeschichtung aus PTFE für das Braten, Kochen und Backen Problematik bei der Herstellung Bei Herstellung von PTFE werden oft andere Organofluorverbindungen als Hilfsstoffe (z. B. Emulgatoren, Farbmittel oder Füllstoffe) wie PFOA (Perfluoroktansäure) oder GenX (2,3,3,3-Tetrafluor-2-(heptafluorpropoxy)propionsäure (HFPO-DA)) bzw. verwandte Substanzen verwendet, die in der Nähe von Industriestandorten bereits zu Belastungen von Wasser und Böden geführt haben. Prinzipiell könnten aus der Produktion noch Rückstände dieser gesundheitsschädlichen Substanzen in der Pfanne enthalten sein. Der Hilfsstoff PFOA zum Beispiel gilt als krebserregend und kann bei einer Überhitzung der Pfanne ausdampfen. PFOA und andere PFAS (per- und polyfluorierten Alkylverbindungen) sind extrem langlebig und werden deswegen auch als &#8222;Forever Chemicals&#8220; bezeichnet und können beispielsweise über die Nahrungskette wieder in unseren Körper gelangen. In Deutschland waren fast alle Kinder, die in einer Studie des Umweltbundesamtes untersucht wurden, mit PFOA belastet. Was bedeutet PFOA frei bei Pfannen Bei dem Hinweis „PFOA-frei“ handelt es sich „nur“ um einen Teilverzicht auf Fluorcarbone – denn PFOA (Perfluoroctansäure) ist lediglich eine, wenn auch besonders brisante, Verbindung dieser Gruppe. Bedeutet, dass all die 100 anderen PFC-Verbindungen trotzdem enthalten sein können. . In vielen Fällen wird dann ein anderes fluoriertes Hilfsmittel wie GenX zur Produktion verwendet. Wie erkenne ich PTFE Antihaftbeschichtungen bei Pfannen? Die meisten Pfannen sind heutzutage mit PTFE beschichtet. Wer Alternativen ohne PTFE sucht, hat es oftmals schwer, hinter all den verrückten Markennamen PTFE zu erkennen. Deshalb habe ich hier ein paar Bezeichnungen aufgelistet, hinter denen sich PTFE versteckt: Herkömmliche Bezeichnungen für Antihaftbeschichtungen auf Teflon-Basis: Teflon Bezeichnungen mit Verwechslungsgefahr Keramisch verstärkt/mit Titan verstärkt Bei den Bezeichnungen „keramisch verstärkt“ oder „mit Titan verstärkt“ handelt es sich nicht um eine reine keramische oder titanische Antihaftbeschichtung, sondern um eine auf PTFE-basierte Beschichtung, die mit Keramik- oder Titan-Partikeln verstärkt wurde. Leider kommt es öfter zu Verwechslungen beider Beschichtungen. Selbst Drogerien oder Discounter wissen oft nicht genau, was sie da verkaufen. Daher bei Unklarheiten am besten immer beim Hersteller direkt anfragen, ob die Beschichtung PTFE frei ist. Steinbeschichtung Verwirrung gibt es mitunter auch bei Antihaftbeschichtungen im Stein-Look. Manchmal liest man bei Händlern, die es nicht ganz so genau nehmen, von „Granitbeschichtung“ oder „Steinbeschichtung“. Doch leider sind diese Bezeichnungen ebenfalls irreführend. Es gibt Antihaftbeschichtungen, die zwar wie Stein aussehen und vielleicht sogar „Gesteinspartikel“ zur Verstärkung enthalten, aber es sind am Ende eben doch klassische Antihaftbeschichtungen auf PTFE-Basis (Beispiel 1). Es gibt Pfannen, die aus einer Granitplatte bestehen, das hat aber nichts mit Antihaftbeschichtungen zu tun (Beispiel 2). Olivenölbeschichtung Auch bei einer „Olivenölbeschichtung“ handelt es sich um eine PTFE basierte Antihaftbeschichtung: „Die Beschichtung besteht aus drei Schichten. Die untere Schicht besteht aus 4% Olivenöl und 96% PTFE” Quelle Illa-cookware.com PEEK Polyetheretherketon (abgekürzt PEEK) ist ein hochtemperaturbeständiger thermoplastischer Kunststoff. Im Vergleich zu den herkömmlichen Werkstoffen für Beschichtungen, wie den Fluorpolymeren, kann PEEK höheren Temperaturen ausgesetzt werden, ohne seine mechanischen und physikalischen Eigenschaften zu verlieren. Es handelt sich um ein sehr festes Polymer und die Beständigkeit gegen Abrieb oder Verschleiß ist wesentlich höher als die von Fluorpolymeren. Um gute Antihafteigenschaften zu erhalten werden PEEK-Polymere mit Fluorpolymeren kombiniert (Fluorpolymeradditive). Erkennbar an den Markennamen Rhenolease®, Rhenolub® oder DURAPEK® Mein Fazit Ich bin kein Freund von dem Kunststoff PTFE, weder als Pfannenbeschichtung noch in regenabweisender Kleidung. Zudem stört mich, dass es schier unmöglich ist, als Verbraucher bei diesem Thema den Durchblick zu behalten. Zumal zum Teil sogar den Drogerien oder auch den Discounter selbst der Durchblick fehlt und sie keine genauen Angaben über die verwendeten Materialien ihrer Produkte herausgeben können, die sie selbst verkaufen. Wer Pfannen mit PTFE Antihaftbeschichtung kaufen möchte, sollte darauf achten, dass diese Schadstoffgeprüft und frei von Hilfsstoffen wie PFOA sind. Und noch viel wichtiger: Sachgemäß verwenden! Wer gänzlich auf PTFE verzichten möchte, sollte bei Regenkleidung auf den Hinweis &#8222;PFC frei&#8220; und bei Pfannen auf den Hinweis &#8222;PTFE&#8220; frei achten. Alternative Antihaftbeschichtungen bestehen aus Keramik oder Emaille. Mehr dazu in meinem Beitrag Antihaftbeschichtungen von Pfannen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://annisbuntewissenschaft.de/2021/02/08/wie-gefaehrlich-ist-teflon/">Wie bedenklich ist Teflon</a> erschien zuerst auf <a href="https://annisbuntewissenschaft.de">Annis bunte Wissenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify">Teflon ist allgegenwärtig. Es dient als Antihaftbeschichtung auf Pfannen oder lässt unsere Regenkleidung Wasserundurchlässig werden. Dich was ist eigentlich Teflon, und wie schädlich ist es wirklich?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Geschichte des Teflon</h3>



<p class="has-text-align-justify">Teflon ist der Handelsname für den Kunststoff <strong>Polytetrafluorethylen</strong> (PTFE). Das weiße Pulver wurde 1938 zufällig von dem Chemiker Roy Plunkett entdeckt, als er einen Kühlapparat entwickeln wollte. Vor genau 80 Jahren, am 4. Februar 1941 erhielt er dafür das Patent US 2230654 A. Sein früherer Arbeitgeber, die Chemiefirma DuPont (inzwischen Chemours), vertreibt bis heute dieses Material.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Wissenschaftler wussten zuerst gar nicht, was sie mit dem neu entdeckten Stoff anstellen sollten, da der neue Kunststoff sehr viele ungewöhnliche Eigenschaften hatte: Nicht brennbar, sehr reaktionsträge, äußerst beständig und mit einem sehr geringen Reibungskoeffizienten. Alles perlt an ihm ab. Von der Idee einer Pfannenbeschichtungen waren sie noch weit entfernt.</p>



<p class="has-text-align-justify">Während des Zweiten Weltkriegs wurde als Korrosionsschutz für Atombomben verwendet. Auf die Idee, PTFE als Antihaftbeschichtung für Pfannen zu benutzen, kam 1954 Colette Grégoire. Angeblich kam ihr die Idee, als ihr Mann Marc Grégoire damit seine Angelschnur beschichtete, um sie besser entwirren zu können. Und so erhielten die beiden das entsprechende Patent und gründeten die Firma Tefal. </p>



<p class="has-text-align-justify">Heute wird Teflon nicht nur als Antihaftbeschichtung von Pfannen und Töpfen eingesetzt, es findet auch Einsatz z.B. in der Raumfahrt als Hitzeschutz für Kabel und Raumanzüge oder als Grundstoff der Gore-Tex-Membranen, die für Outdoor-Bekleidung verwendet werden.</p>



<p>Auch in Kleidungsstücken, Dichtungen, Medizintechnik wie Implantaten, Brillengläsern, in Raumfahrzeugen, auf Gitarrensaiten und in Mikrochips steckt Teflon heutzutage.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist <strong>Teflon</strong></h3>



<p class="has-text-align-justify">Polytetrafluorethylen (PTFE, Teflon) ist ein unverzweigtes, linear aufgebautes, teilkristallines&nbsp;Polymer&nbsp;aus&nbsp;Fluor&nbsp;und&nbsp;Kohlenstoff (Bild 1).&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2021/02/Teflon.gif" alt="" class="wp-image-635" width="275" height="96"/><figcaption class="wp-element-caption">Bild 1: chemische Struktur des PTFE (Bildquelle <a href="http://kirste.userpage.fu-berlin.de/chemistry/kunststoffe/teflon.htm">fu-berlin.de</a>) </figcaption></figure>
</div>


<p></p>



<p class="has-text-align-justify">PTFE ist  ein außerordentlich chemikalienfester und temperaturbeständiger Thermoplast (Kunststoff), der durch Polymerisation von Tetrafluorethylen erhalten wird. Die wasser- und fettabweisenden Eigenschaften verhindern z. B. ein Anhaften von Lebensmitteln, die in mit PTFE beschichtetem Kochgeschirr erhitzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie schädlich ist <strong>Teflon</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading">Toxizität</h4>



<p class="has-text-align-justify">PTFE (Teflon) ist nur dann bedenklich, wenn es unsachgemäß verwendet wird. Es ist bei niedrigeren Temperaturen zwar stabil und ungiftig, beginnt sich jedoch ab einer Temperatur von etwa 360 °C merklich zu zersetzen (Pyrolyse). Dabei entstehen giftige gasförmige Zersetzungsprodukte (<em>COF<sub>2</sub></em>), welche beim Menschen zu grippeähnlichen Symptomen führen können (Bild 2). </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2021/02/Tabelle-PTFE-edited-1024x633.png" alt="" class="wp-image-640" width="597" height="367.294921875"/><figcaption class="wp-element-caption">Bild 2: Das Verhalten von PTFE bei unterschiedlichen Erwärmungstemperaturen und die toxischen Wirkungen freigesetzter Produkte (Quelle: <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28913736/">PTFE-coated non-stick cookware and toxicity concerns: a perspective</a>)</figcaption></figure>
</div>


<p>Das sagt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Mit PTFE beschichtetes Geschirr sollte nicht überhitzt werden, weil es dabei (ab ca. 360 °C) zu einer beginnenden Zersetzung des Polymers kommen kann, bei der &#8211; ohne Rauchentwicklung &#8211; giftige Substanzen an die Umgebungsluft abgegeben werden. Mit PTFE beschichtetes Geschirr sollte daher nie ohne Inhalt hoch erhitzt werden. Besondere Vorsicht ist bei Induktions- und Gasherden geboten, da hier eine sehr schnelle Erhitzung stattfinden kann. </p>
<cite>Quelle: BFR &#8211; <a href="https://www.bfr.bund.de/cm/343/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-geschirr-mit-antihaftbeschichtung-aus-ptfe-fuer-das-braten-kochen-und-backen.pdf">Ausgewählte Fragen und Antworten zu Geschirr mit Antihaftbeschichtung aus PTFE für das Braten, Kochen und Backen</a></cite></blockquote>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">Problematik bei der Herstellung </h4>



<p class="has-text-align-justify">Bei  Herstellung von PTFE werden oft andere Organofluorverbindungen als Hilfsstoffe (z. B. Emulgatoren, Farbmittel oder Füllstoffe) wie PFOA (Perfluoroktansäure) oder GenX (2,3,3,3-Tetrafluor-2-(heptafluorpropoxy)propionsäure (HFPO-DA)) bzw. verwandte Substanzen verwendet, die in der Nähe von Industriestandorten bereits zu Belastungen von Wasser und Böden geführt haben. Prinzipiell könnten aus der Produktion noch Rückstände dieser gesundheitsschädlichen Substanzen in der Pfanne enthalten sein.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Hilfsstoff PFOA zum Beispiel gilt als krebserregend und kann bei einer Überhitzung der Pfanne ausdampfen. PFOA und andere PFAS (per- und polyfluorierten Alkylverbindungen) sind extrem langlebig und werden deswegen auch als &#8222;Forever Chemicals&#8220; bezeichnet und können beispielsweise über die Nahrungskette wieder in unseren Körper gelangen. In Deutschland waren fast alle Kinder, die in einer Studie des Umweltbundesamtes untersucht wurden, mit PFOA belastet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was bedeutet PFOA frei bei Pfannen</h4>



<p class="has-text-align-justify">Bei dem Hinweis „PFOA-frei“ handelt es sich „nur“ um einen Teilverzicht auf Fluorcarbone – denn PFOA (Perfluoroctansäure) ist lediglich eine, wenn auch besonders brisante, Verbindung dieser Gruppe. Bedeutet, dass all die 100 anderen PFC-Verbindungen trotzdem enthalten sein können. . In vielen Fällen wird dann ein anderes fluoriertes Hilfsmittel wie GenX zur Produktion verwendet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie erkenne ich  PTFE Antihaftbeschichtungen bei Pfannen?</h3>



<p class="has-text-align-justify">Die meisten Pfannen sind heutzutage mit PTFE beschichtet. Wer Alternativen ohne PTFE sucht, hat es oftmals schwer, hinter all den verrückten Markennamen PTFE zu erkennen. Deshalb habe ich hier ein paar Bezeichnungen aufgelistet, hinter denen sich PTFE versteckt:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Herkömmliche Bezeichnungen für Antihaftbeschichtungen auf Teflon-Basis: </h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>GREBLON® C3+ PEEK</li>



<li>GREBLON® C3+ PRO</li>



<li>GREBLON® C3+ (keramisch versärkt)</li>



<li>GREBLON® C3</li>



<li>GREBLON® C2+ (keramisch versärkt)</li>



<li>GREBLON® C2</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ilag non stick basic (CORFLON® Ultra)</li>



<li>Ilag non stick premium (DURIT® Select pro)</li>



<li>Ilag non stick ultimate (DURIT® Protect Pro, ultimate HL, Resist, Granitec, Granistone)</li>



<li>Ilag non stick Granitec (DURIT® Granitec HL)</li>



<li>Ilag non stick Granistone (DURIT® Granistone HL)</li>



<li>Ilag non stick special (DURIT® Dynamic)</li>



<li>Ilag non stick professional (DURIT® Professional S, Professional P)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>WMF PermaDur</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Teflon Bezeichnungen mit Verwechslungsgefahr</h4>



<h5 class="wp-block-heading">Keramisch verstärkt/mit Titan verstärkt</h5>



<p class="has-text-align-justify">Bei den Bezeichnungen „keramisch verstärkt“ oder „mit Titan verstärkt“ handelt es sich nicht um eine reine keramische oder titanische Antihaftbeschichtung, sondern um eine auf PTFE-basierte Beschichtung, die mit Keramik- oder Titan-Partikeln verstärkt wurde.</p>



<p class="has-text-align-justify">Leider kommt es öfter zu Verwechslungen beider Beschichtungen. Selbst Drogerien oder Discounter wissen oft nicht genau, was sie da verkaufen. Daher bei Unklarheiten am besten immer beim Hersteller direkt anfragen, ob die Beschichtung PTFE frei ist.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Steinbeschichtung</h5>



<p class="has-text-align-justify">Verwirrung gibt es mitunter auch bei Antihaftbeschichtungen im Stein-Look. Manchmal liest man bei Händlern, die es nicht ganz so genau nehmen, von „Granitbeschichtung“ oder „Steinbeschichtung“. Doch leider sind diese Bezeichnungen ebenfalls irreführend. Es gibt Antihaftbeschichtungen, die zwar wie Stein aussehen und vielleicht sogar „Gesteinspartikel“ zur Verstärkung enthalten, aber es sind am Ende eben doch klassische Antihaftbeschichtungen auf PTFE-Basis (Beispiel 1).</p>



<p>Es gibt Pfannen, die aus einer Granitplatte bestehen, das hat aber nichts mit Antihaftbeschichtungen zu tun (Beispiel 2).</p>



<figure class="wp-block-gallery alignwide has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="658" src="https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2021/02/Granit-verstaerkt-1.jpg" alt="" class="wp-image-658"/><figcaption class="wp-element-caption">Beispiel 1: Granitbeschichtung auf PTFE Basis</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="660" src="https://annisbuntewissenschaft.de/wp-content/uploads/2021/02/Granit-1.jpg" alt="" class="wp-image-660"/><figcaption class="wp-element-caption">Beispiel 2: Granitplatte</figcaption></figure>
</figure>



<h5 class="wp-block-heading">Olivenölbeschichtung</h5>



<p class="has-text-align-justify">Auch bei einer „Olivenölbeschichtung“ handelt es sich um eine PTFE basierte Antihaftbeschichtung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„<em>Die Beschichtung besteht aus drei Schichten. Die untere Schicht besteht aus 4% Olivenöl und 96% PTFE</em>”</p>
<cite>Quelle <a href="http://illa-cookware.com/coatings/oil-coating.jsp">Illa-cookware.com</a></cite></blockquote>



<p></p>



<h5 class="wp-block-heading">PEEK</h5>



<p class="has-text-align-justify">Polyetheretherketon (abgekürzt PEEK) ist ein hochtemperaturbeständiger thermoplastischer Kunststoff. Im Vergleich zu den herkömmlichen Werkstoffen für Beschichtungen, wie den Fluorpolymeren, kann PEEK höheren Temperaturen ausgesetzt werden, ohne seine mechanischen und physikalischen Eigenschaften zu verlieren. Es handelt sich um ein sehr festes Polymer und die Beständigkeit gegen Abrieb oder Verschleiß ist wesentlich höher als die von Fluorpolymeren. Um gute Antihafteigenschaften zu erhalten werden PEEK-Polymere mit Fluorpolymeren kombiniert (Fluorpolymeradditive). Erkennbar an den Markennamen Rhenolease®, Rhenolub® oder DURAPEK®</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h3>



<p class="has-text-align-justify">Ich bin kein Freund von dem Kunststoff PTFE, weder als Pfannenbeschichtung noch in regenabweisender Kleidung. Zudem stört mich, dass es schier unmöglich ist, als Verbraucher bei diesem Thema den Durchblick zu behalten. Zumal zum Teil sogar den Drogerien oder auch den  Discounter selbst der Durchblick fehlt und sie keine genauen Angaben über die verwendeten Materialien ihrer Produkte herausgeben können, die sie selbst verkaufen. </p>



<p class="has-text-align-justify">Wer Pfannen mit PTFE Antihaftbeschichtung kaufen möchte, sollte  darauf achten, dass diese Schadstoffgeprüft und frei von Hilfsstoffen wie PFOA sind. Und noch viel wichtiger: Sachgemäß verwenden! </p>



<p class="has-text-align-justify">Wer gänzlich auf PTFE verzichten möchte, sollte bei Regenkleidung auf den Hinweis &#8222;PFC frei&#8220; und bei Pfannen auf den Hinweis &#8222;PTFE&#8220; frei achten. </p>



<p class="has-text-align-justify">Alternative Antihaftbeschichtungen bestehen aus Keramik oder Emaille. Mehr dazu in meinem Beitrag Antihaftbeschichtungen von Pfannen. </p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram wp-block-embed-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Ch4NzcIsVGJ/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/Ch4NzcIsVGJ/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">View this post on Instagram</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; 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overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/Ch4NzcIsVGJ/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">A post shared by Anni (@annisbuntewelt)</a></p></div></blockquote><script async src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script>
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